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Was braucht es, um sieben lebensgroße, von
australischen Künstlern gestaltete Känguru-Plastiken in eine
Kölner Messehalle zu bekommen, wo Sie mit Hilfe von sieben
prominenten Paten für einen guten Zweck meistbietend versteigert
werden? Antwort: Die South-Australian Tourism Commission,
mit einem eindrucksvollen Eiland vor den heimischen Küsten,
das den vielversprechenden Namen Kangaroo Island trägt - ein
in Deutschland beheimatetes Textilunternehmen mit der australischsten
aller Marken, einem Känguru-Straßenschild und einer fest verankerten
Tradition im sozialen Engagement - und einen ambulanten Kinderkrankenpflegedienst,
der "Die Kängurus" heißt und es sich zur Aufgabe gemacht hat,
schwerkranke Kinder nicht nur auf Kosten der Krankenkassen
zu pflegen, sondern die betroffenen Kinder und ihre Familien
auch darüber hinaus zu unterstützen. Im ersten Moment erscheint
es wie das Drehbuch zur Verfilmung eines Groschen-Romans -
zwei, die nicht wissentlich auf der Suche waren, finden sich
über einen Zeitungsartikel, treffen sich, reden miteinander
und erkennen sofort die gemeinsame Philosophie von Qualität
und Engagement. Aber genau so entstand die Kooperation zwischen
den "Kängurus", der ambulanten Kinderkrankenpflege der Essener
Contilia Gruppe und dem Wesselinger Textil Unternehmen Jansen
Textil GmbH. Seit 2007 ist Jansen Textil der deutsche Markenlizenzinhaber
der australischen Marke Roadsign Australia - jedem durch das
einprägsame Logo des australischen Straßenschildes mit dem
Känguru bekannt. Soziales Engagement hat bei dem Unternehmen
der Miro Radici AG eine lange Tradition. So wurden insgesamt
bereits fünf Schulen durch Jansen Textil gebaut, eine zweite
Schule unter dem Namen "ROADSIGN australia Primary School"
ist derzeit im Bau - und auch die Entstehungsgeschichte des
australischen Ursprungs der Marke basiert auf einem sozialen
Engagement für die australische Tierwelt. Zu den "Essener
Kängurus" kam man tatsächlich per Zufall. Ein Mitarbeiter
des Unternehmens las zu Beginn des Jahres einen Zeitungsartikel
über die ambulante Kinderkrankenpflege der Kängurus und leitete
diesen an den Aachener Geschäftsführer Guido Koch weiter.
Der direkte Griff des Geschäftsführers zum Telefon und der
Vereinbarung eines ersten Termins mit der Känguru-Leiterin
Maresi Spee, war der Beginn einer sich stetig entwickelnden
Zusammenarbeit. Dabei basiert die Sympathie auf weit mehr
als nur der Känguru-Affinität bedingt durch das Roadsign-Logo.
Den Aufbau einer Lifestylemarke mit sozialem Engagement zu
verbinden ist immer auch eine Frage der Unternehmenskultur.
"Es macht Freude, wirtschaftlichen Erfolg und soziales Engagement
miteinander zu verbinden, um den Menschen in unserer Gesellschaft,
die aus eigener Kraft nicht ausreichend unterstützt werden,
Hilfe zukommen zu lassen"so Guido Koch Geschäftsführer von
Jansen Textil GmbH. Und bei diesem Unterfangen sind die Kängurus
sicher einer der bestmöglichen Partner. Als erster KTQ-zertifizierter
ambulanter Kinderkrankenpflegedienst in Deutschland kümmert
sich das Team um schwerkranke Kinder, und ermöglicht ihnen
so ein Leben außerhalb von Krankenhäusern oder Pflegeheimen
im Kreis der Familie. Bis zu 24 Stunden täglich stehen die
Kinderkrankenschwestern der Kängurus ihren kleinen Patienten
und den Familien zur Seite, leisten Intensivpflege z.B. bei
beatmeten Kindern, begleiten die Schützlinge in Schule oder
Kindergarten und spenden den Angehörigen die notwendige Kraft
und den Mut, um dieses besondere Leben zu meistern. Weil dabei
immer wieder auch Probleme auftreten, zu deren Lösung es häufig
zusätzlich finanzielle Zuwendung benötigt, haben die Kängurus
ein Spendenkonto eingerichtet, dass bei Bedarf "einspringt"
- um im Känguru-Bild zu bleiben. So werden wichtige, weil
Lebensqualität erhaltende Maßnahmen gesponsort. "Das können
Tagesausflüge in den Zoo sein, längere Reisen oder auch ein
speziell auf die Bedürfnisse von beatmeten Kindern abgestimmter
Kinderautositz sein. Leistungen, die die betroffenen Familien
selber nicht aufbringen können", erklärt Maresi Spee. Ein
Engagement, für das nicht nur die Geschäftsführung, sondern
auch die Mitarbeiter der Jansen Textil GmbH in einem ersten
Schritt gemeinschaftlich gespendet haben. Durch die Unterstützung
eines weiteren Partners, der South Australian Tourism Comission
(SATC), geht man nun noch einen weiteren Schritt zur Spendenakquise
für die Kängurus. South Australia ist einer der vielfältigsten
Staaten Australiens und beeindruckt insbesondere durch seine
unberührte Natur und einzigartige Tierwelt. Ob im endlosen
Outback, den zahlreichen Weinbergen oder den sandigen Buchten
entlang der Küste - rund um die Hauptstadt Adelaide erwarten
den Besucher nahezu unbeschreibliche Naturerlebnisse. Ein
besonderes Highlight ist die vor der Küste gelegene Insel
Kangaroo Island. Neben einer Seelöwen-Kolonie, Pelikanen,
Koalas und Pinguinen können hier auch mehr als 20.000 Kängurus
in freier Wildbahn beobachtet werden. "Deshalb kam uns zwangsläufig
die Idee, sieben lebensgroße Kängurus, von australischen Künstlern
gestaltet, für eine Charity Aktion kostenlos zur Verfügung
zustellen", so Angelika Wegner, Deutschland-Chefin von SATC.
Das Resultat dieses Känguru-Zusammentreffens auf vier Ebenen:
Am 13.11. wird im Rahmen der Kölner Messe "Eat & Style" von
SATC und ROADSIGN Australia unter Schirmherrschaft der südaustralischen
Tourismusministerin Jane Lomax-Smith eine exklusive Charity
Gala veranstaltet, in deren Rahmen diese sieben Kängurus meistbietend
versteigert werden. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik,
Sport und Entertainment haben Ihr Kommen zugesagt, um so die
helfenden Kängurus zu unterstützen. Von Helmut Zerlett, bekannt
u.a. aus der Harald Schmidt Show, über York Prinz zu Schaumburg
Lippe und Anton Andreas Graf von Faber Casteel bis zum Olympiasieger
aus Sydney 2000 Nils Schumann, reichen die Namen von sieben
prominenten Paten für die Auktion. Prominenten Support erfährt
die Veranstaltung zudem durch den ehemaligen Moderator der
Sendung "Formel Eins" Kai Böcking. Für das leibliche Wohl
sorgt neben einigen Messeausstellern auch Australiens bekanntester
Fernsehkoch Marc Olive. Im Zusammenspiel. mit deutschen Spitzenköchen
wird der Aborigine-Koch die Gäste mit schmackhafter Outback-Küche
überraschen.
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